Das Tandem Schloss-Schule, Kita Buntspecht, Tatzelwurm Kindergarten, Oberlin Kindergarten, Marienhauskindergarten und Kindergarten Kleine Strolche
arbeitet seit dem Schuljahr 2007/08 zusammen, um die Theorie des Bildungs- und Erziehungsplanes in die Praxis umzusetzen.
In einem ersten gemeinsamen Schritt bildeten sich zunächst die Leitungskräfte (Frau Fischer, Oberlin, Frau Trillig, Tatzelwurm. Frau Degenhard, Buntspecht, Frau Opper-Diehl, Kleine Strolche und Frau Bund (damals Konrektorin), jetzt Multiplikatorin für den Bildungs-und Erziehungsplan), Schloss-Schule fort, um gemeinsame Grundsätze einer künftigen Zusammenarbeit zu entwickeln.
Der erste Arbeitsschritt lag im Austausch der Konzepte der Einrichtungen, um die pädagogische Arbeit kennen zu lernen.
In einem weiteren Arbeitsschritt wurde die Neugestaltung des Überganges vom Kindergarten in die Grundschule in den Blick genommen und neue Konzeptionen überlegt.
Der „Kennenlerntag“ wurde zu einem „Mitmachtag“ umgestaltet, neue Beobachtungskriterien festgelegt und ein entsprechender Bogen entwickelt. Fachkräfte aus den Kindertagesstätten und Lehrerinnen haben den Mitmachtag gemeinsam entwickelt, durchgeführt und sich gleich im Anschluss miteinander ausgetauscht. Diese Kooperation wird als effektiv und effizient angesehen und trägt zu einer guten Beratung der Eltern bei.
Diese Umgestaltung ist ein wichtiger Bausstein zur Bewältigung des Übergangs von der Kita in die Grundschule.
Begegnungen mit Schule, die den kommenden Schulkindern über das letzte Kindergartenjahr ermöglicht werden, tragen dazu bei, dass sich ihr Kind bereits vor Schuleintritt ein Bild von der Schloss-Schule machen kann.
Gemeinsame Fortbildungen tragen weiter zur inhaltlichen Vertiefung der Zusammenarbeit bei.
Unser Tandem hat sich fortgebildet in:
- Literacy (30.09.2010, ganztägig))
- Beobachtung, Dokumentation und Evaluation von Bildungsprozessen
(10.12.2010, halbtägig)
- Naturwissenschaft in der Kita und in der Grundschule; praktische
Umsetzungsmöglichkeiten (16.09.2010, halbtägig)
Weitere gemeinsame Fortbildungen sind in Planung.
Der Kooperationskalender wird jedes Jahr neu festgelegt. Er ist verbindlich und jeder Einrichtung zugänglich.
Die Dokumentation:
- fördert und vertieft das einfühlsame Verstehen der Perspektiven von Kindern
- gibt Einblick in Entwicklung und Lernen des Kindes, seine Fähigkeiten und Neigungen
- gibt Anhaltspunkte für die Individualisierung von Lehr- und Lernprozessen
- bildet die Grundlage für den Austausch mit Kindern und für
- regelmäßige Entwicklungsgespräche mit Eltern
- erleichtert die Zusammenarbeit mit außerschulischen Kooperationspartnern
Grundsätze der Dokumentation:
- Für jedes Kind soll eine Dokumentation angelegt werden. Daran wird im Moment gemeinsam gearbeitet und eine Fortbildung wurde gemeinsam besucht.
- Dokumentation soll gezielt und regelmäßig erfolgen
- Sie soll inhaltlich breit angelegt sein und Einblicke in zentrale Entwicklungsaufgaben und Lernfelder geben
- Das Dokumentationsschema soll vereinheitlicht werden
- Die Sichtweisen von Eltern und Kindern sollen mit einbezogen werden
Formen der Dokumentation
- Ergebnisse kindlicher Aktivität (z.B. Zeichnungen, Fotos)
- Gedanken, Aussagen von Kindern
- Freie Beobachtung
- Strukturierte Beobachtung (Beobachtungsbögen)
| Kooperationskalender Schuljahr 2011/12
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Monat
| Veranstaltung | Zuständigkeit |
12. September 2011
| Gemeinsamer Elternabend zum Thema Schulfähigkeit | Vorbereitungsgruppe Elternabend
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Oktober – Dezember
| Die Kindergärten besuchen die Schule in Eigenverantwortung. Die Kinder lernen Schulhof und Gebäude kennen. | Keine Absprachen notwendig |
31. Oktober 2011
| Runder Tisch „Übergang Kindergarten/Grundschule“ | Fachkräfte und Lehrerinnen der 1. Schuljahre
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18. November 2011
| Bundesweiter Vorlesetag Kinder der 4. Klassen lesen in den Kindergärten vor. | Lehrkräfte der 4. Klassen |
Dezember bis Januar
| Runde Tische, Hospitationen im Wechsel, Vorbereiten des Mitmachtages im März | Fachkräfte und Lehrkräfte |
Dezember
| Schulkinder (1. Klasse) besuchen Theateraufführungen in den Kitas. Zukünftige Schukis besuchen die Generalproben zum Nikolausmarkt.
| Gegenseitige Einladungen |
Januar 2012
| Amtsärztliche Untersuchungen | Amtsärztin |
Februar 2012 | Tandemtreffen Thema: „Schriftspracherwerb“
| Einladung durch die Schule |
März 2012
| Anmeldung der Pflichtkinder für das Schuljahr 2013/2014 | Schulleitung und Sekretariat |
30. März 2012
| Mitmachtag, auch für die Kannkinder | Fachkräfte und Lehrkräfte führen diesen Vormittag gemeinsam durch
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07. – 16. Mai 2012
Mai/Juni 2012
| Teilnahme der jetzigen „Schukis“ an einer für sie inhaltlich geplanten Unterrichtsstunde im 1. Schuljahr
Die künftigen Lehrerinnen der 1. Klassen hospitieren im Kindergarten | Einladung durch die Schule
Lehrerinnen der künftigen 1. Klassen |
Juni 2012
| Klasseneinteilung Klassenlehrerin lädt zu einem „Kennenlernnachmittag“ in die Schule ein.
Eltern erhalten zur selben Zeit Informationen zum Schulanfang und Gelegenheit zu weiteren Fragen (Elterncafe) | Schulleitung, künftige Erstklasselehrerinnen
Eltern, Schulleitung |
September 2012
Oktober/November 2012
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Hospitationsmöglichkeiten im ersten Schuljahr für die Erzieherinnen
Gespräche über den Übergang vom Kindergarten zur Grundschule |
Erstklasselehrerinnen und Fachkräfte |