25 Jahre Hessische Europaschulen

Am 3.5.2018 besuchten Frau Brück und Frau S. Fischer die 25 Jahr-Feier der Hessischen Europaschulen. Hier der Presseartikel des Kultusministeriums:

03.05.2018 Hessisches Kultusministerium

Kultusminister Lorz: „Die Schulen leben den europäischen Gedanken“

25 Jahre Hessische Europaschulen
© HKM

Großer Festakt in Wiesbaden: Zum 25-jährigen Bestehen der Hessischen Europaschulen, die sich durch ihre Ausrichtung an den Idealen der europäischen Integration auszeichnen, sind heute ehemalige wie aktuelle Vertreterinnen und Vertreter der Schulen, des Gießener Studienseminars sowie der Staatlichen Schulämter mit Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz im Wiesbadener Museum zusammengekommen, um gemeinsam das Jubiläum der Europaschulen zu feiern. Dazu sagte der Minister: „Der heutige Festakt ist ein toller Anlass, um Danke zu sagen für 25 Jahre Bildungsarbeit in einem zusammenwachsenden Europa, in dem die Gedanken und Ideale dieser Einigung aktuell leider nicht mehr selbstverständlich sind. Damals waren die hessischen Europaschulen deutschlandweit die ersten ihrer Art. Darauf können alle Beteiligten stolz sein!“

Der Startschuss des Schulentwicklungsprogramms „Hessische Europaschulen“ erfolgte mit fünf Gesamtschulen, die sich bereits damals dem europäischen Gedanken verschrieben hatten und eine interkulturelle Erziehung in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellten. „In Hessen arbeiten aktuell 34 Europaschulen und ein Europa-Studienseminar mit hohem Anspruch und Engagement daran, Europas Zukunft mitzugestalten, indem sie den Schülerinnen und Schülern kulturelle Werte mitgeben, die sie in einer stetig enger verflochtenen Welt sinnvoll einsetzen können“, sagte der Minister und ergänzte: „Die Europaschulen tragen mit ihrer Bildungsarbeit erheblich dazu bei, junge Menschen zu aufgeschlossenen, selbstbewussten und toleranten Europäerinnen und Europäern zu erziehen.“

„Das Qualitätssiegel 'Europaschule' zu tragen, ist etwas ganz Besonderes.“

Die Europaschulen orientieren sich mit ihren Vorhaben und Programmen sowie mit den etwa 800 Austausch- und Begegnungsprojekten an den folgenden Programmbereichen: Europäische Dimension und Interkulturelles Lernen, Individualisiertes Lernen und Unterrichtsentwicklung, Schulmanagement und Qualitätssicherung sowie Know-How-Transfer. Das Kultusministerium und die Koordinationsstelle Hessische Europaschulen beim Staatlichen Schulamt in Weilburg begleiten die 34 Europaschulen und das Studienseminar eng auf ihrem Weg.

„Hessen braucht Schulen, die vorangehen, Neues wagen und Sinnvolles erproben. Das Qualitätssiegel „Europaschule“ zu tragen, ist etwas ganz Besonderes. Deshalb kommen in Hessen auch nur ausgesuchte Schulen in den Genuss dieses Zertifikats. Ich möchte Ihnen allen, die Sie das Europaschulprogramm in den ersten Umsetzungsjahren unterstützt und dann nach für nach begleitet haben, recht herzlich danken. Ihre Arbeit war und ist äußerst wertvoll für die Fortsetzung des europäischen Integrationsgedankens“, sagte der Minister zum Abschluss.